Mit der Einrichtung des Aktionsfonds möchte der Kreistag des Kreises Borken (Kleinst-)Projekte, Angebote und Einzelmaßnahmen im Kreis Borken fördern, die sich gegen Extremismus, Antisemitismus, Gewalt und unterschiedliche Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit richten und sich für Toleranz, Respekt sowie Demokratie einsetzen.

Für die Jahre 2024 und 2025 stellt der Kreis Borken im Rahmen des Aktionsfonds jährlich 50.000 Euro zur Verfügung.

Die Anträge können digital über das unten verlinkte Online-Formular gestellt werden.

Jede rechtsfähige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation und Schulen im Kreis Borken können Anträge stellen. Nachbarschaften, nichtrechtsfähige Initiativen und Einzelpersonen können aus dem Aktionsfonds Projekte/Angebote/Maßnahmen gefördert bekommen, wenn sie diese in Kooperation mit Vereinen/Verbänden etc. durchführen.

Beispiele: Jugendwerk, Verein, Verband, Kooperationsprojekte von Nachbarschaften, Initiativen, Einzelpersonen mit Verein, Schule o.ä.

Durch die Antragstellung wird kein Rechtsanspruch auf Förderung begründet.

Es gibt keine besonderen Antragsfristen. Die Antragstellung ist ganzjährig möglich, allerdings spätestens zwei Wochen vor Beginn des Angebots.

Gruppenbezogene (mindestens 5 Personen) Projekte, Maßnahmen und Angebote, die insbesondere der Förderung und Stärkung von Demokratie, Toleranz, Respekt dienen und Extremismus, Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt aktiv entgegentreten. Dabei liegt ein Fokus gerade auf der Förderung jugendlichen Engagements. Auf die Inanspruchnahme vorrangiger Fördermöglichkeiten wird hingewiesen. Diese sind in der Finanzierungsübersicht anzugeben. 

Beispiele: theaterpädagogische Angebote, Poetry Slam Workshop, Podiumsdiskussion, Autorenlesung, Referenten, Planspiele, Aktionstage, Ausstellung, Schulungen, Medienschulung, Projekt zur außerschulischen Jugendbildung, Projekttage/freiwillige AG-Arbeit an Schulen, Angebote für Schülervertretung o.ä.

  • Rein schulunterrichtliche Zwecke und rein klassenbezogene Angebote in Schule
  • Ausschließlich sportliche Angebote im Breiten- und Leistungssport
  • Religiöse oder weltanschauliche Erziehung
  • Veranstaltungen und Schulungen von Parteien, parteinahen Stiftungen/Organisationen
  • Klassenfahrten oder Erholungsangebote
  • Maßnahmen, die über das Asylbewerberleistungsgesetz abgedeckt werden
  • Angebote, die weniger als 4 Zeitstunden umfassen

Bei Unklarheiten wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen aus dem Bildungsbüro oder per Mail an demokratiefoerderung(at)kreis-borken.de.

Die Fördersumme liegt bei max. 1.000 Euro und wird unmittelbar nach Prüfung des Verwendungsnachweises ausgezahlt. 

Der Antragsteller/die Antragstellerin bestätigt mit dem knapp gehaltenen Online-Formular die Durchführung der beantragten Maßnahme und bestätigt die zweckmäßige Verwendung des vorgesehenen Zuschusses. Anzugeben sind die konkret angefallenen Ausgaben und Einnahmen sowie die Anzahl der Teilnehmenden. Für die Veröffentlichung der geförderten Projekte auf dieser Homepage und eine mögliche spätere Berichterstattung durch den Kreis Borken wird ein aussagekräftiges Foto mit passender Bildschrift digital zur Verfügung gestellt. 

Formulare:

Ansprechperson(en)

Anne Rolvering

Tel: +49 2861 681-4145
a.rolvering(at)kreis-borken.de

Cornelia Reichel

Tel: +49 2861 681-4141
c.reichel(at)kreis-borken.de

Sandra Renzel

Tel: +49 2861 681-4142
s.renzel(at)kreis-borken.de